Dauertest CUBE LITENING C:62 Race Disc – 1.810km

Zurück aus dem Trainingslager des RSC AUTO BROSCH Kempten am Gardasee hat das Rad nun 1.810km und 21.593hm auf der Uhr. Vor dem Trainingslager habe ich der DI2-Schaltung bei 50% Akkukapazität nach 1.097km und 12.787hm sicherheitshalber eine Aufladung gegönnt. Die 7 Tage am Lago mit 712km und 8.806hm hat das Rad gut überstanden. Trotz Regens am Tag 6 habe ich Dank DryFluid Bike-Kettenschmierung nichts am Rad gemacht. Der Steuersatz hatte nach dem Trainingslager aufgrund der mitunter recht ruppigen Fahrbahnbeschaffenheit in Italien ein leichtes Spiel, ansonsten gibt es fast nichts auszusetzen. Einziger Kritikpunkt: Die weißen Decals an der Gabel ziehen Schmutzschlieren an, die sich nur mit einem Degreaser entfernen lassen. Die Scheibenbremsen haben sich mehr als bewährt. Ich war der Einzige von unserem Team, der damit unterwegs war. Wir sind einige Abfahrten mit mehreren hundert Höhenmetern gefahren. Vor Kehren/Serpentinen kann man tatsächlich deutlich später und kräftiger verzögern als mit Felgenbremsen. Fading o.ä. konnte ich nicht feststellen. Ich möchte nichts anderes mehr fahren. 🙂

Update vom 22.04.2018

VirtuGO beta – First look Update

So, die gescheiterte Verknüpfung mit STRAVA hat mir keine Ruhe gelassen, nachdem im VirtuGO Forum darüber nichts zu finden war. Die Lösung: Den Windows 10 Rechner statt als Benutzer als Administrator starten und VirtuGO öffnen. Bei einem Klick auf die STRAVA-Verknüpfung gelangt man dann doch zur entsprechende Authorisierungsseite.
Nachdem nun ein Export der Trainings möglich war, bin ich auch noch die beiden anderen, derzeit verfügbaren Strecken abgefahren: Coll de Soller, ein 6km langer Anstieg mit 370hm und Wallunga Hill mit 22km und 470hm. Die Grafik ist jeweils recht bescheiden und die Fahrten sind ziemlich langweilig. Man kurbelt alleine durch eine trostlose Landschaft ohne große Abwechslung. Der Export zu STRAVA hat nun zwar funktioniert, aber es werden keine Höhenmeter ausgewiesen. Das ist ein großer Minuspunkt, der hoffentlich bald behoben wird.
Derzeit kann VirtuGO in keinem Punkt mit Zwift mithalten. Man darf gespannt sein, was sich VirtuGO einfallen lässt, um konkurrenzfähig zu werden.

VirtuGO beta – First look

Ein weiterer Zwift-Konkurrent steht in den Startlöchern: VirtuGO ist für Beta-Tester auf Windows/MacOS verfügbar und sieht wie Zwift aus: Ein animierter Avatar fährt mit den eigenen Leistungswerten durch eine virtuelle Umgebung.
Installation und Pairing über ANT+ mit Smart-Trainer, Powermeter und Herzfrequenz-Brustgurt verliefen reibungslos. Aktuell gibt es drei verschiedene Strecken, eine davon, den sog. VirtuGO-Rundkurs bin ich heute gefahren. 7,7km mit drei kleinen Hügeln, zwei Berg- und einer Sprintwertung. Die Grafik ist ganz nett, aber nicht so detailreich wie auf Zwift. Den eigenen Avatar kann man in beschränktem Umfang konfigurieren, aber auch hier bietet Zwift weitaus mehr Möglichkeiten und einen schöneren „Look“. Außer mir waren wohl noch ein halbes Dutzend anderer Fahrer auf dem Kurs, aber die meiste Zeit fuhr ich völlig alleine durch die Gegend. Ob es eine Windschattenunterstützung wie auf Zwift gibt, konnte ich nicht feststellen. Ähnlich wie bei Zwift werden auf den Sprint- und Bergsegmenten die aktuellen Tages- und Gesamt-Bestlisten angezeigt. Die Segmente werden optisch angekündigt und mit Entfernungsschildern und einem Zielbogen auf der Strecke dargestellt.
Auf der Startseite wird zwar eine Option zur Verbindung mit STRAVA angezeigt, ein Klick darauf bewirkte bei mir aber nichts. Andere Export-Funktionen gibt es derzeit nicht und der Ride wird auch nicht lokal auf dem Rechner gespeichert. Man bekommt zwar eine kleine Auswertung mit den üblichen Leistungsdaten im Programm selber, aber exportieren lassen sie sich nicht (außer die Verbindung zu STRAVA funktioniert). Das ist für einen Daten-Junkie wie mich derzeit ein großer Minus-Punkt. Was mich auch stört ist der Umstand, dass VirtuGO unter Windows 10 als Administrator gestartet werden muss.

VirtuGO wird es schwer haben, ein ernsthafter Konkurrent für Zwift zu werden.  Allen gelegentlichen Unzulänglichkeiten zum Trotz hat Zwift die Messlatte für Indoor-Training schon gewaltig hoch gelegt. Klar, VirtuGO ist noch beta, aber ich kann derzeit kein Alleinstellungsmerkmal von VirtuGO erkennen. Man wird die weitere Entwicklung und letztendlich auch die Preispolitik von VirtuGO beobachten müssen. Derzeit sieht es aber noch nicht so aus, als ob es eine Alternative zu Zwift werden könnte.

Update vom 15.03.2018

Update vom 05.04.2018